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Welpenentwicklung

Die Neonatale/vegetative PhaseSchon bei der Befruchtung der Eizelle wird der genetische Rahmen festgelegt, nicht nur das Äußere des Hundes sondern auch das instinktive Verhalten. Das Leben eines Welpens beginnt mit einem Schrei nach der Geburt.Der Welpe reist sein kleines Maul dabei weit auf und streckt seine kleine Zunge weit hervor. Durch den erzeugten Luftstrom befreit er seine Atemwege vom Schleim. Gleich darauf robbt der Welpe instinktiv zur Wärmequelle denZitzen entgegen.Ohren und Augen sind bei der Geburt noch komplett verschlossen, auch der Geruchssinn funktioniert noch nicht richtig. Ein neugeborener Welpe erkennt aber schon Wärmequellen und kann seinen angeborenen Instinkten folgen.Dazu zählt ein Lautausstoß, sobald er sich unwohl fühlt, z.B. wenn er von seiner Zitze abgedrängt wird, er Hunger hat. Die Mutter wendet sich umgehend dem Welpen zu, der diesen Hilfeschrei abgibt.Wenn man neugeborene Welpen beobachtet, erkennt man, daß diese immer kreisförmig zu ihrem Ziel robben, dieser angeborene Instinkt dient dazu,, daß der Welpe sich nicht zu weit von seiner Mutter entfernt.Ein weiterer Instinkt ist auch, daß der Welpe sobald er am Bauch der Mama angekommen ist, die Nase unter das Fell bohren muß, um die Zitzen zu finden, dort stämmen die Kleinen sich kräftig mit den Hinterbeinen ab um an der Zitze dranzubleiben und mit den Vorderbeinen drücken sie kräftig an der Zitze - Milchtritt.Ausscheiden kann der neonatale Welpe noch nicht, dafür braucht er die Hilfe der Mutter, die durch Massage des Bäuchleins mit der Zunge das anregt. Die Fähigkeiten der Welpen innerhalb der ersten 14 Tag beschränken sich also auf Kopfpendeln, Saugen, Schlafen und kreisförmiges Robben. Diese Zeit ist nur auf das Wachstum und die Gewichtszunahme ausgerichtet, die Mutter widmet sich ihrenWelpen aufopferungsvoll, und wird die meiste Zeit kaum ihre Kinder verlassen.Die Übergangsphase (14.-21. Lebenstag)Zum Anfang der 3. Lebenswoche öffnet sich beim Welpen die Lidspalten, sowie die äußeren Gehörgänge, jedoch kann er noch keine visuellen und auditiven Reize verarbeiten. Erst am 17./18. Tag entwickelt sich die Seh- und Hörfähigkeit. Auch die Nase wird nun eingesetzt und man kann beobachen, wie der Kleine langsam alles mögliche beschnuppert. Jetzt fängt er an seine Geschwister und seine Umwelt aktiv wahrzunehmen. Besonders wichtig sind nun die Berührungen - Streicheln und Schmusen von Menschen, um dies und den Anblick des Menschens positiv zu verknüpfen.Der Welpe bekommt nach und nach immer mehr Übung in seinen motorischen Fähigkeiten und somit kommen kontrollierte Bewegungsabläufe zustande. Der Welpe kann jetzt auch selbstständig Harn und Kot absetzen, die Schlafzeiten verkürzen sich und die Kleinen fangen an miteinander zu spielen, belecken sich und untersuchen deren Ohren, Nasen und Pfötchen. Sie freuen, sich wenn Mama in die Wurfkiste kommt und wedeln mit den Schwänzchen.Langsam endet die Zeit in der Wurfkiste und sie wollen ihrer Mutter folgen.Die Prägephase (4. - 8. Lebenswoche)Die Welpen werden mit den Verhaltensweisen im Rudel vertraut gemacht. Sämtliche Erfahrungen die ein Welpe in dieser Zeit macht, prägt einen jungen Hund für sein ganzes Leben. Um seine genetischen Anlagen optimal entfalten zu können, muß ein Welpe in dieser Zeit genügend Lern- und Erkundigungsmöglichkeiten geboten werden.Die Welpen beginnen nun auch aktiver zu werden uns spielen miteinander, dabei lernen sie sich selbst einzuschätzen und lernen so auch die Beißhemmung. Nicht ohne Grund hat Mutter Natur dafür gesorgt, daß die ersten Zähne so spitz sind. Somit lernen sie schon im sehr jungen Alter die Wirkung ihres Kiefers kennen und erlernen damit den angemessenen Umgang mit Menschen und Artgenossen.Die Umgebung wird immer spannender und mit großer Freude erkundet, sie lernen daß man sein Lager nicht mit Urin und Kot verunreinigt.In dieser sensiblen Phase wurzeln Verhaltensweisen für die Zukunft, so daß schlechte Erfahrungen oder Angewohnheiten später schwer zu ändern sind. Läßt man diese Prägungsphase ungenutzt verstreichen, können später schwere Verhaltungsstörungen auftreten, deshalb ist es sehr wichtig, seinen Welpen nur bei einemseriösen und einfühlsamen Züchter zu kaufen, der sich viel Zeit für seine Welpen nimmt, für viel Abwechslung sorgt,und den Welpen die Möglichkeit bietet, viele verschiedene Menschen kennenzulernen.Eine versäumte Prägung später in einer Welpenspielgruppe nachzuholen ist kaum mehr möglich.Ein Züchter, der Wert auf wesensfeste Hunde legt, sitzt daher von der ersten Minute mit in der Wurfkiste und läßt sich von seinen Welpen täglich beschnuppern, spielt und schmust mit ihnen. Außerdem wachsen die Welpen im Familiengeschehen auf, daß bedeutet nicht in einem Stall, Gartenhaus, oder Kellerraum. Bevor die Welpen die Umwelt erkunden, erkennen sie das Geräusch von Menschen, deren Stimme, Bewegung. Ein Hund, der bis zur 8. Woche Menschen nicht richtig kennengelernt hat, wird sein Leben lang ihnen gegenüber sehr scheu und zurückhaltend sein.Die Sozialisierungsphase (8.- 12. Woche)auch dies ist eine sehr wichtige Phase. Der Welpe erkundet seine Umwelt und gliedert sich in die Rangordnung ein.Dies ist die Vorbereitung auf das Leben im Rudel, bisher hatten die Welpen noch die absolute Freiheit, jetzt wird von älteren Hunden oder der Mutter angefangen, sie in ihre Schranken zu verweisen, anfangs noch spielerisch später immer konsequenter, ohne dabei den Welpen zu verletzten.Die Phase der Sozialisierung wird nicht nur durch das Rudel geprägt sondern auch durch den Züchter oder derneuen Familie. Der Welpe benötigt Regeln, die im täglichen Zusammenleben zwischen Mensch und Hund gelten.Der Welpe lernt, daß er dem Menschen voll und ganz vertrauen kann, jedoch auch die Regeln zu befolgen hat.Inzwischen sind die meisten Welpen in diesem Zeitraum zu ihren neuen Familien gezogen, diese tragen nuneine große Verantwortung als Bezugsperson in der ersten aufregenden Zeit. Anfangs reagieren einige Welpen mit Verunsicherung, aber nun ist es die Aufgabe des neuen Besitzers ihm wieder Vertrauen zu vermitteln und eine gute Bindung aufzubauen. Ein Welpe benötigt viel Zeit, in der sich die Welpenkäufer intensiv mit dem kleinen 4-Beiner beschäftigen sollten,, denn er braucht Liebe, Wärme und Geborgenheit um zu einem wesensfesten, selbstbewußten und nervenstarken Hund heranzuwachsen. Gut sozialisierte Welpen sind von Natur aus aufgeschlossen, neugierig und lernfähig. Der Schwerpunkt in dieser Phase liegt beim spielerischen Lernen.Die Erziehung sollte in dem Moment beginnen, in dem der Welpe bei seiner Familie einzieht, denn sonst lernt er schnell seine Familie um die Pfoten zu wickeln, ein Fiepen, Winseln, ein treuer Blick und alle schmelzen dahin.Seien sie aber keinesfall überzogen streng sondern einfach konsequent. Wenn man zu nachlässig, tolerant ist,kann man natürlich später nicht erwarten, daß er sich als erwachsener Hund einwandfrei benimmt. Erlernte Gewohnheiten sind schwer wieder abzugewöhnen.. Die positive Bestärkung ist ein Grundprinzig des Lernes.Belohnen sie erwünschtes Verhalten, der Welpe wird aus Freude, daß er gelogt wird, diese Verhalten immer öfter abwenden. Wenden sie NIEMALS Gewalt gegenüber den Hund an, schütteln sie den Welpen nicht, der Welpe würde ängstlich, unsicher werden. Einge würden dann auch aggressiv reagieren, wen man nach ihnen greift, weil er befürchtet, daß ihm weh getan wird.Fazit - Erziehen sie ihren Hund von der ersten Sekunde mit liebevoller Konsequenz und ohne Gewalt, setzen sie Grenzen und belohnen sie ihren Welpen, wenn er was toll gemacht hat. Setzen sie ihren Welpen möglichst früh allen möglichen Reizen aus und achten sie darauf, daß der Welpe aus einer sehr guten Welpenstube kommt.Rangordnungsphase (13. - 16. Lebenswoche)Der junge Hund bezieht Stellung in seinem Rudel, der Rudelführer Mensch wird sorgfältig auf seine Qualitäten als Führungskraft von dem halbwüchsigen Junghund geprüft. Dabei ist es sehr wichtig, daß der Welpe seine Grenzen und Regeln kennt und der Mensch diese auch konsequent einfordert.Rudelordnungsphase (5.- 6. Lebensmonat)Der Welpe sucht nun seinen festen Platz im Rudel, er lernt, daß seine Stelle hinter allen Menschenmitgliedern im Rudel ist. Der Hund schließt sich nun dem Rudelführer extrem an. In dieser Zeit findet der Gebisswechsel statt.Es ist möglich, daß der Welpe deshalb Stuhlbeine etc, annagen will, geben sie ihm Knochen aus getrockneter Rinderhaut ö.ä.. Es hilft beim Zahnwechsel.Pubertätsphase (rasseabhängig vom 7.- 18. Lebensmonat)Der Rüde fängt an sein Bein beim Urinieren/Markieren zu heben, die Hündin wird zum ersten Mal läufig. Viele Hunde durchleben in dieser Phase ihre "Trotzphase". Bereits erlernte Sachen scheinen wie aus dem Gedächtnis gelöscht. Es beginnt in der Erziehung eine Durststrecke zu überwinden, man sollte aber auf keinen Fall aufgeben und weiterhin liebevoll und konsequent den Hund in seine Regeln zu verweisen.Reifungsphase (12. - 18. Lebensmonat)Nun zeigt sich, ob der Hund durch Sie und den Züchter optimal geprägt, sozialisiert und gefördert wurde. Ist ihr Hund in dieser Phase immer noch bereit zu lernen und fröhlich Kontakt zu Menschen und anderen Tieren aufzunehmen, dann wird dadurch die optimale Aufzucht belegt.