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Zuri von Schöneiche 01.08.2021
Die ersten Wochen ihres Lebens, konnte Zuri unbeschwert genießen, sie wurde rührend umsorgt von Mama Tia. Erst als sie 4 Wochen alt war, und sie ihren See und Haufen selbstständig absetzen konnte, fiel uns auf , dass sie sich oft mehrmals hintereinander setzte und auch immer etwas feucht war. Deshalb bekam sie vom Tierarzt 10 Tage lang, Antibiotika jeden 2. Tag verordnet. Dadurch wurde es etwas besser, doch nach einigen Tagen fing es wieder an. Inzwischen hatten wir schon einen Termin bei einer Spezialistin, leider aber erst 3 Wochen später. Am 24.09. endlich der Termin, dort wurde aber nur Blut und Urin abgenommen. Wieder mußten wir uns 10 Tage gedulden, bis der Befund eintraf. Es wurden schlechte Bakterien im Urin gefunden, sowie ein Befund, der darauf hinwies, das auch ihre Niere eine Funktionsstörung haben könnte. Am 12.10. der zweite Termin - schon um 7.30 Uhr mußten wir die Kleine hinbringen, und wir durften leider auch nicht ihr beistehen, sondern mußten die 1 ½ Stunden zurückfahren und sollten um 13 Uhr anrufen. Gegen 10 Uhr rief die Ärztin aber schon bei uns an - Zuris Nieren zeigten keine Veränderungen sondern funktionieren normal, auch ihre Blase und der Verschluß schienen in Ordnung zu sein. Die Harnleiter zeigten keinen Rückstau. Ob die Harnleiter korrekt in die Blase führen, konnte die Ärztin nicht mit Sicherheit erkennen, da wäre dann nur die Möglichkeit einer OP um das zu kontrollieren, die Harnleiter sind einfach zu winzig. Aber die Ärztin will erstmal ausschließen, das Zuris Inkontinenz durch die aggressiven Bakterien hervorgerufen wird - deshalb bekommt die Kleine nun ein sehr starkes Antibiotikum, dass direkt auf die nun bekannten Bakterien eingesetzt wird. Erst um 14 Uhr konnten wir Zuri dort abholen. Die Ärztin schwärmte sehr von der Kleinen, die alle Untersuchung toll mitgemacht hatte und deshalb auch keine Narkose gebraucht hatte. Die Kleine wollte aber dort nichts essen, wie gut, dasswir eine Kleinigkeit für die Rückfahrt mitgenommen hatten, die sie sofort gierig verschlang, auch Wasser trank sie durstig. Zu Hause wurde sie von der Schmusebande sürmisch begrüßt, man merkte, alle hatten sie vermisst. Nun hoffen wir, dass die Medikamente anschlagen, am Dienstag, den 19.10.21 sollen wir die Ärztin anrufen und berichten